Tierbilder richtig aufgenommen – Erster Teil
Haustiere richtig zu fotografieren, kann eine Herausforderung sein – ob es sich um Katzen-, Hunde- oder Bilder von anderen Kleintieren handelt. Da das Thema sehr umfangreich ist, beginnen wir erst einmal mit den Grundlagen.
Übrigens: Alle Fotos wurden von Fans unserer Facebook-Seite zur Verfügung gestellt! Herzlichen Dank für die wunderbaren Bilder!
Tierfotografie erfordert viel Geduld
Zuerst müssen wir akzeptieren, dass atemberaubende Tierfotos von Haustieren viel Geduld erfordern. Das Warten auf die richtige Pose oder einen besonderen Ausdruck, der den Charakter des Tieres widerspiegelt, kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal haben wir Glück und es geht sehr schnell – doch oft denkt man: “Das werde ich niemals aufs Bild kriegen!”
Kurz: Es kann frustrierend sein, sich aber auch sehr lohnen:

Viele Tierbilder auf einmal machen
Machen Sie so viele Hundefotos oder andere Tierfotos wie möglich. Und vergessen Sie nicht, den Sound auf Ihrer Digitalkamera auszuschalten! Die Tierfotos, die nicht gestellt sind, werden immer die Schönsten sein. Wer liebt nicht den sogenannten Schnappschuss? Wenn man einfach mal so drauflos fotografiert, wird man bestimmt mit einigen tollen und unerwarteten Bildern überrascht werden.
Natürliches Licht ist von Vorteil
Licht und Wetter haben eine tolle Wirkung. Bedeckte Tage sind oft am besten für die Tierfotografie. Überrascht? Ganz einfach: Wenn es bedeckt und nicht super hell ist, wird man nicht so stark durch Wasserreflektionen oder helle Hintergründe geblendet. Ist der Himmel allerdings zu sehr bedeckt und damit zu dunkel, erhöhen Sie die ISO-Einstellung Ihrer digitalen Kamera, um einen Ausgleich für den Lichtmangel zu schaffen. Generell sollte man, wenn der Himmel bewölkt ist oder man abends fotografiert, ein ISO im Bereich von 400 bis 800 verwenden. Je größer die ISO-Einstellung gewählt wird, desto mehr Licht kann auf den Bildsensor einfallen.

Mit der richtigen ISO-Einstellung erhalten Sie scharfe Tierbilder mit Ihrer Kompaktkamera, ohne dass die Tiere blinzeln. Da die Augen sehr ausdrucksstark sind, ist es eine gute Idee, sich bei Tierbildern genau darauf zu konzentrieren. Um das Blinzeln zu verhindern, kann man das Bild auch machen, wenn das Tier mit dem Rücken zur Sonne steht. Dann bitte darauf achten, dass kein seitlich einfallendes Licht an Linsen oder Fassungsteilen reflektiert wird. Man kann in diesem Fall einen breitkrempigen Hut tragen, um ungewünschte Reflexe der Linse zu vermeiden.

Spielzeug und Belohnungen
Um ein Tier zu stimulieren, können Sie Spielzeug und Belohnungen einsetzen. Das führt zu intensiveren und atemberaubenden Bildern. Allerdings darf man auch nicht “über-stimulieren” – das Tier hat dann Schwierigkeiten, mitzuarbeiten. Es kommt aber ganz auf die Persönlichkeit Ihres Tieres an, ob eine Stimulation mit diesen Requisiten nötig ist oder nicht.

Katzen fotografiert man besten, wenn sie sich unbeobachtet fühlen! Da verhält es sich wie mit Kindern: Oft, wenn man die Kamera daheim im Haus “zückt”, kommen Katzen ganz nah auf den Apparat zu, weil sie sich über das Glänzen des Objektivs freuen. Oder sie drehen sich so schnell weg, dass man nur noch ihr Hinterteil fotografiert. Wenn möglich, lenken Sie die Katze durch eine zweite Person mittels Spielzeug an einer Schnur ab.
Wenn diese Hinweise für Sie hilfreich waren, besuchen Sie uns doch in Kürze wieder und lesen den zweiten Teil zum Thema.

Tolle Bilder. Ich habe gerade einen Beitrag mit einer Auswahl der schönsten Katzenbilder geschrieben. Freut mich wenn du dir den anschaust… findest den unter http://www.tierrecht.org/katzen-bilder/
VG der Katzenfreund
Danke für die Bilder.
Ich mag besonders natürliche Bilder, die nicht gestellt sind, aber das dann noch etwas schwerer, solche Momente in Bilder zu fassen.